Positionen der Bürgermeisterkandidaten zu den Thesen

Hier findest du einen Überblick zu den Thesen und den Statements der einzelnen Kandidat*innen dazu.

These 1.0 – Klimaneutralität 2035: Ich setze mich dafür ein, dass meine Kommune den Zielen des Pariser Klimaabkommens entsprechende Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bis 2035 umsetzt.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Die Veränderung unseres Klimas betrifft uns alle. Jeder kann hier seinen Beitrag, in seinen individuellen Möglichkeiten, leisten.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Jetzt ist die Zeit zu handeln. Wer vorausgeht, gestaltet die Zukunft – wer zu lange zögert, wird abgehängt.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Gerade das aktuelle Wetter macht uns deutlich, dass es ein weiter so nicht mehr geben darf und wir dass Klimaneutralität engagiert angehen müssen auch erlebbar und nachvollziehbar in unserer Stadt.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Der Rat der Stadt Schwerte hat in meiner Amtszeit beschlossen, bis 2045 100% der Treibhausgasemissionen bezogen auf das Jahr 1990 einzusparen. Insofern ist dies die Grundlage meines politischen Handelns, auch wenn ein früheres Datum erstrebenswert ist.  Gleichzeitig ist es bedeutend, dass Energie, Wohnen, Bauen und Mobilität bezahlbar sind und bleiben. Wir haben mit der Reauditierung als europäische Energie- und Klimaschutzkommune aus dem Prozess des European Energy Awards in diesem Jahr gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die von mir mit initiierte schnelle Bearbeitung der kommunalen Wärmeplanung, verdeutlich darüber hinaus die Ernsthaftigkeit in diesem Prozess und legt den Grundstein für eine an den Bedarfen der Bürgerinnen und Bürgern orientierte, partizipative und gleichsam planvolle und effiziente Ausrichtung einer zukünftigen CO2-freien Wärmeversorgung in unserer Stadt. Darüber hinaus verfolge ich auch in meinen verschiedenen Funktionen, u.a. als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Schwerte Unternehmensgruppe sowie (privat) als Aufsichtsratsmitglied der Energiegenossenschaft Schwerte eG das Ziel, gemeinsam und unter Beteiligung der Stadtgesellschaft, möglichst bis zum Jahr 2030 80% der Strombedarfe der Bürgerinnen und Bürger in Schwerte aus erneuerbaren Energien aus Anlagen auf dem Schwerter Stadtgebiet zu decken.
1 Punkt

These 2.0 – Pflichtaufgabe: Ich unterstütze die Forderung einer Verankerung von Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgabe in Verbindung mit einer ausreichenden Finanzierung.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
Wichtig ist, dass Klimaschutz von allen für alle umgesetzt werden kann und auch gewollt ist. Eine Verpflichtung ist nicht immer zielführend. In den Ausschüssen liegen die Expertiesen und sollen auch dort zu den passenden Entscheidungen führen.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Klimaschutz und Klimaanpassung sind keine bloßen Kosten – sie sind Investitionen in eine Zukunft, die Wertschöpfung schafft und erhält. Des Weiteren wird unsere Heimat und die Menschen die hier leben geschützt.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Wichtig ist, das bei einer ausreichenden Finanzierung, auch Schwerte das Thema Klimaschutz erlebbar und nachvollziehbar umsetzt. Die Innenstadt heizt sich immer mehr auf, klare Konzepte fehlen. Und in den gerade neu erstellten Gewerbegebieten sind Dachbegrünung und PV Anlagen immer noch nicht festgeschrieben. Auch die Stadt mit ihrem großen Immobilienbestand muss insoweit als Vorbild vorangehen. Hinzu kommen Großprojekte wie Renaturierung und Aufforstung bzw. Stärkung der Resilienz unserer Waldflächen.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: neutral
Klimaschutz hat eine herausragende Bedeutung im politischen Handeln. Gleichzeitig gibt es bereits Teilbereiche, die zu einer kommunalen Pflichtaufgabe geworden sind, beispielsweise die kommunale Wärmeplanung. Ich halte es für zielführend, den Klimaschutz hoch zu priorisieren, aber immer auch eine Abwägung mit anderen wichtigen Belangen der Bürgerinnen und Bürger zuzulassen. Darüber hinaus sind den Kommunen notwendige finanzielle Mittel für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung zu stellen, um die gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch erfüllen zu können.
0 Punkte

These 3.0 – Auftrag Art. 20a GG: Ich nehme den Auftrag in Artikel 20a Grundgesetz zum Erhalt der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen als Bindung meines Handelns ernst.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Das GG ist Grundlage meiner Arbeit.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Als Bürgermeister verpflichte ich mich mit meinem Eid, die Verfassung zu wahren. Aber auch unabhängig davon ist für mich klar: Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen für kommende Generationen ist ein zentraler Maßstab meines Handelns.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Meine Generation, die gerade an den Schalthebeln der Macht sitzt, hat in beispielloser Weise Ressourcen verbraucht und insoweit zu einer Generation Ungerechtigkeit beigetragen. Dies gilt nicht zuletzt auch im Hinblick auf finanzielle Aspekte sowohl in Bezug auf die Verschuldung des kommunalen Haushalts als auch in Bezug auf den Flächenverbrauch. Wir haben die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass auch die nachfolgenden Generationen noch Entscheidungsspielräume und Lebensräume haben über die sie entscheiden können. Sollte der Flächen- und Finanzverbrauch ungebremst weitergehen, wird für die nachfolgenden Generationen wenig bis gar nichts übrig bleiben.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist ein wichtiges Ziel meiner Arbeit. Daher schützen die planerischen Instrumente wie der Flächennutzungsplan die wertvollen ökologischen Außenbereiche unserer Stadt vor Bebauung. Gleichzeitig haben wir in den vergangenen Jahren einen Paradigmenwechsel vollzogen und zuletzt größere Neubaugebiete v.a. als Nachverdichtung bereits vorgenutzter (Brach-)Flächen entwickelt (z.B. Schützenhof, Sportplatz Wandhofen, Rosenweg). Ich möchte Lebensgrundlagen nicht nur erhalten, sondern die Biodiversität in unserer Stadt weiter steigern, sodass ich derzeit – erstmalig –  eine Biodiversitätsstrategie erarbeiten lasse.
1 Punkt

These 4.0 – Klimaschutzkonzept: Ich stehe für ein Klimaschutzkonzept unserer Kommune ein, dessen Fortschritte bei der Einsparung von CO2 öffentlich und transparent dargestellt werden.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
Wir führen diese wichtigen Arbeiten weiter. Und sorgen für Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Klimaschutz gelingt nur mit Rückhalt in der Bevölkerung und dafür braucht es Transparenz als zentralen Baustein.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Klimaschutz muss auch kommuniziert werden dies bedeutet nicht zuletzt, dass die Ergebnisse öffentlich, barrierefrei und leicht verständlich öffentlich gemacht werden.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Fortschritte im Bereich der CO2-Einsparung sind transparent zu machen. Daher ist es mir besonders wichtig, gemeinsam mit den Stadtwerken Schwerte ein großes Maßnahmepaket zur CO2-Einsparung auf Grundlage unsere Klimaschutzkonzepts sowie des energiepolitischen Arbeitsprogramms festgelegt zu haben. Eine Transparenz der Erfolge ist dabei aufgrund der Vorbildfunktion der Stadt Schwerte wichtig, sodass ich in der von mir einberufenen Arbeitsgruppe Klimaneutralität, bestehend aus gesellschaftlichen Akteuren, Stadtwerke und Verwaltung, schon mitgeteilt habe, dass wir in den kommenden Jahren ein Klima-Dashboard für die Öffentlichkeit entwickeln werden. Hier kann jeder die Erfolge der CO2-Einsparung einsehen.
1 Punkt

These 5.0 – Klimaresilienz: Ich setze mich dafür ein, dass alle öffentlichen Flächen so gestaltet werden, dass sie bei Extremwetterereignissen wie Starkregen, Hitze oder Sturm widerstandsfähig bleiben.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Weil es sinnvoll ist. Daraus folgt auch immer der Schutz der Bevölkerung und der Tier- und Pflanzenwelt.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Prävention kostet weniger als Reparatur. Das ist Grund genug, vorausschauend zu handeln.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Das Thema „Schwammstadt“ ist zwar in aller Munde, wird aber wenig bis gar nicht konkretisiert. Hinzu kommt die sorglose weitergehende Versiegelung von Flächen. Die Erkenntnis, dass Extremwetterereignisse in immer kürzeren Abständen erfolgen, sickert nur langsam in das Bewusstsein der Entscheider/innen. Wir brauchen nachhaltige Konzepte, die öffentlich diskutiert und kommuniziert werden.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Ich habe mich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Stadt Schwerte erstmals eine Klimaanpassungsmanagerin beschäftigt und derzeit das erste Klimaanpassungskonzept erstellt wird, welches zum Jahreswechsel 2025/2026 vorliegen wird. Dabei spielt die Bedeutung aller, aber auch öffentlicher Flächen, für sich ändernde klimatische Verhältnisse wie Hitze oder Starkregen eine große Bedeutung. Zukünftig werden wir die Umgestaltung der Flächen in Bezug auf ihre Klimaresilienz prüfen müssen, wobei die Funktionsfähigkeit der Flächen (z.B. Verkehrsflächen) gewahrt bleiben muss und im Einzelfall immer Kosten/Nutzen abzuwägen sind. Bereits heute wirken die von mir überwachten und beratenen kommunalen Unternehmen hierzu zielgerichtet zusammen – etwa im Bereich der Hochwasserprävention sowie der Abmilderung von Schäden im Hochwasser- bzw. Starkregenfall. Öffentlich zugängliche Starkregengefahrenkarten oder der Einsatz modernster Technik zur Prävention und im Ereignisfall (Drohnen, LoRaWAN-Sensorik, stadtteilbezogene Wetterstationen, Echtzeitüberwachung von kritischen Fließgewässern mittels Kamera- und Pegeltechnologie) sind hier nur einige zu erwähnende Beispiele, die unsere Stadt nicht nur resilienter, sondern auch zum Vorbild machen. 
1 Punkt

These 6.0 – PV auf städtischen Dächern: Ich setze mich dafür ein, dass Photovoltaik-Module auf städtischen Dächern gebaut werden.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Soweit dies auf den Flächen möglich ist.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Das ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch gut für den städtischen Geldbeutel.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Die Stadt Schwerte als einer der größten Immobilienbesitzer muss insoweit unbedingt beispielhaft vorangehen. Dies gilt umso mehr als nur ein Bruchteil der möglichen Flächen von städtischen Gebäuden genutzt wird, während gleichzeitig Freiflächen Fotovoltaikanlagen gebaut und geplant werden.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Die Nutzung von PV auf den städtischen Dächern ist wichtig und ein Baustein zur Erreichung unserer Ziele. Insbesondere im Neubau ist dies die Leitlinie unseres Handelns. Im Bestand gibt es neben der Wirtschaftlichkeit auch weitere Faktoren wie Statik, ggfs. notwendige Dachsanierungen, Dachbegrüngen usw. in die Abwägung einzubeziehen. Auch die städtischen Tochterunternehmen ermöglichen den Ausbau auf Dächern kommunalgenutzter Gebäude. Ein besonders schönes Beispiel hierfür ist das Dach der alten Karstadt-Halle an der Konrad-Zuse-Straße. Der Standort wird sowohl von der Verwaltung als auch von der TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH genutzt bzw. vermietet. Hier konnte im letzten Jahr Schwertes größte PV-Aufdachanlage u.a. gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern (Energiegenossenschaft) errichtet werden.
1 Punkt

These 7.0 – Nahmobilität: Ich stehe für einen konsequenten Ausbau des ÖPNVs mit überregionalen Fahrradwegenetzen, einer Luftqualitätsüberwachung und einer Gleichstellung des Fuß- und Fahrradverkehrs mit dem Autoverkehr.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
Ein guter Mix in der Verkehrslandschaft ist wichtig, um alle Menschen mobil zu halten. Ich will niemanden ausschließen oder bevormunden.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Verkehrsteilnehmer, die weniger Fläche und Rohstoffe benötigen – wie Fußgänger und Radfahrer – sollten bevorzugt werden. Gerade weil sie besonders schutzbedürftig sind, verdienen sie besonderen Schutz.   Der öffentliche Nahverkehr muss ausgebaut werden. Nur so kann die Belastung für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, reduziert werden. Mehr Straßen für den Autoverkehr führen langfristig nur zu noch mehr Verkehr.  Luft ist für uns überlebenswichtig. Deshalb sollten wir die Qualität auch regelmäßig überprüfen.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Verkehrstechnisch wird in Schwerte zu wenig gewagt. Ich bin dafür, in den Stadtteilen Verkehrs Änderungen zu diskutieren und versuchsweise umzusetzen. Die Änderungen müssen direkt erlebbar seien und es muss möglich sein Entscheidung insoweit auch zu verändern oder sogar zurückzunehmen. Momentan gibt es i.d.R.  nur die Möglichkeit etwas wird direkt geplant und umgesetzt oder es passiert gar nichts. Autoverkehr muss nicht immer auf dem kürzesten Weg möglich sein. Anders sieht das für Fahrrad und Fußgängerverkehr aus. Diese Vorteile könnten auch größere Teile unserer Stadt dazu bringen das Auto stehen zu lassen.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Wir haben in meiner Amtszeit rund 55 Haltepunkte von Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und hierfür erhebliche Finanzmittel investiert. Dies ist gut eingesetztes Geld, das sowohl dem Klima als auch direkt den Menschen in Schwerte zu Gute kommt. Darüber hinaus haben wir ein Fuß- und ein Radverkehrskonzept beschlossen und für die Umsetzung der Maßnahmen personelle Ressourcen in der Verwaltung aufgestockt. Erin wichtiges Großprojekt ist dabei derzeit vor allem der Bau eines Fuß- und Radwegs nach Westhofen an der Hagener Straße, der derzeit durch die Landesregierung leider verhindert bzw. verzögert wird. Gleichzeitig war die Installation der ersten Fahrradstraße in Schwerte vor dem FBG ein wichtiger Schritt, die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Damit ist die Stärkung der Nahmobilität ein wichtiges Ziel, dennoch müssen weiterhin auch gute Rahmenbedingungen für die vielen Schwerter Bürger und Unternehmen geschaffen werden, die sich motorisiert fortbewegen. In meiner Amtszeit habe ich mich zudem dafür eingesetzt, dass die Stadt Schwerte Fördermittel aus dem NoX-Block-Programm zur Errichtung klimafreundlicher Ladeinfrastruktur erhält. So ist es inzwischen gelungen in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Schwerte über 200 öffentliche Ladepunkte für Elektromobilität in Schwerte zu errichten, wodurch die Emissionen des motorisierten Verkehrs durch den Wandel hin zur Elektromobilität immer weiter gesenkt werden.
1 Punkt

These 8.0 – Erneuerbare Energien: Ich mache mich stark für einen Ausbau der erneuerbaren Energien mit finanziellen und ideellen Beteiligungsmöglichkeiten, um eine klimafreundliche, gemeinwohlorientierte Energieversorgung zu gewährleisten.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Auch hier Arbeiten wir weiter an Lösungen um die Nutzer zu entlassten.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Klimaschutz gelingt am besten, wenn möglichst viele mitmachen. Die Menschen sollen sehen: Jede Sonnenminute und jede Windradumdrehung bringt einen echten Mehrwert – nicht nur fürs Klima, sondern auch für
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Bei einer Beteiligung der Bevölkerung wächst nach meiner Überzeugung die Akzeptanz und das Interesse für die erneuerbaren Energien.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Die Stadt Schwerte hat in den vergangenen Jahren ein eigenes Förderprogramm zur Errichtung von Dach- und Balkon-PV-Modulen aufgelegt, damit der Ausbau der erneuerbaren Energien damit angeschoben wird. Wir haben in den vergangenen Jahren als Stadt Schwerte die planungsrechtlichen Voraussetzungen für erste Freiflächen-PV-Anlagen im Stadtgebiet geschaffen und selber kommunale Gebäude auf erneuerbare Energien umgestellt. Der Neubau der Albert-Schweitzer-Schule beispielsweise hat die DGNB-Auszeichnung Gold erhalten. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Schwerte kann ich darüber hinaus die Unternehmensausrichtung unseres kommunalen Versorgers entsprechend mitsteuern, die Gründung der Energiegenossenschaft war mir darüber hinaus eine Herzensangelegenheit, weshalb ich als Privatperson zu den Gründungsmitglieder und dem Aufsichtsrat angehöre.
1 Punkt

These 9.0 – Begrünung und Aufforstung: Ich unterstütze eine aktive Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Aufforstungsmaßnahmen mit finanziellen Anreizen und Wissenstransfer.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Weil es Sinn macht unsere Wälder durch Aufforstung mit klimaangepassten Bäumen wiederstandsfähig zu halten. Begrünte Dächer sind nicht nur eine Herberge für Insekten, sondern kühlen das Haus  auf natürliche Weise. Eine zusätzliche PV-Anlage unterstützt die Nachhaltigkeit weiter.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Dach- und Fassadenbegrünung ist nicht nur zur CO₂-Bindung sinnvoll. Sie filtert Feinstaub aus der Luft, bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und trägt im Sommer zur natürlichen Kühlung bei.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Gerade in diesem Bereich sollte die Stadt mit positivem Beispiel vorangehen. Die Ermunterung und Akzeptanz zu bürgerschaftlichem Engagement in diesem Bereich muss unbedingt ideell aber auch finanziell unterstützt werden.

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Die Begrünung von Dächern und Fassaden sind ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an unser Klima zur Abkühlung und Regenrückhaltung. Daher hat es in der Vergangenheit bereits ein Förderprogramm zur Dachbegrünung privater Dächer gegeben. Diesen Weg sollten wir konsequent weitergehen.
1 Punkt

These 10.0 – Klimabeirat: Ich setze mich für einen auf Dauer angelegten Klimabeirat ein.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
In jeder Entscheidung wird die Auswirkung auf das Städtische Klima berücksichtig. Und dahin Vorschläge zu Verbesserung getätigt.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Das Klima braucht eine starke Lobby. Zum Glück gibt es viele engagierte Menschen mit wertvoller Expertise – ein Potenzial, von dem die Stadt nur profitieren kann.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Sofern der Klimabeirat nachvollziehbar und barrierefrei besetzt wird und nicht ausschließlich die bereits Engagierten dort vertreten sind kann ein solches Gremium ein wichtiger Impulsgeber und ein Regulativ für die geplanten und anstehenden klimarelevanten Entscheidungen sein.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: neutral
Mir ist wichtig, gesellschaftliche Akteure im Bereich Klimaschutz einzubeziehen und gemeinsame Schritte für die Klimaneutralität zu besprechen und Impulse zu setzen. Daher habe ich eine Arbeitsgruppe Klimaneutralität einberufen. Entscheidungen können und müssen allerdings die gewählten Ratsmitglieder treffen und auch die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen.
0 Punkte

These 11.0 – Energieberatung: Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt Schwerte bei individuellen Klimaschutzmaßnahmen durch aktive und kostenfreie Beratung unterstützt.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
Findet bereits statt. Und wird durch die Stadtwerke angeboten.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: neutral
Es muss etwas geschehen – ob durch die Stadt oder beispielsweise durch die Verbraucherzentrale, sollte gemeinsam erarbeitet werden. Gerade in Zeiten knapper Haushalte sollten Maßnahmen, die nachweislich Einsparungen bringen, zumindest teilweise mitfinanziert werden – vorausgesetzt, die Mittel stehen zur Verfügung.
0 Punkte

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Aktive und kostenfreie Energieberatung ist eine sinnvolle Investition. Aufgrund der aktuellen finanziellen Haushaltslage der Stadt Schwerte sehe ich dafür allerdings derzeit leider wenig Spielraum.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Wir haben im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Stadtwerken Schwerte energetische Quartierskonzepte für zwei Quartiere in Schwerte erstellen lassen. Das Ziel war in diesen Quartieren im Anschluss daran, eine Energieberatung zu ermöglichen. Leider hat der Bund die entsprechenden KfW-Fördermittel hierfür ausgesetzt, sodass wir zu diesem spannenden Projekt nicht in die Umsetzung gehen konnten. Bei der Betrachtung von Quartieren kommt der ganzheitlichen Beratung eine besondere Rolle zu. Darüber hinaus gibt es bereits eine Vielzahl an guten Beratungsmöglichkeiten u.a. durch die Verbraucherzentrale, die von Seiten der Stadt finanziell unterstützt wird.
1 Punkt

These 12.0 – Grundversorger Ökostrom: Ich fordere, dass die Stadtwerke nachweislich Ökostrom anbieten und in eigene PV- und Windanlagen investieren, so dass alle Kundinnen und Kunden von echtem Ökostrom profitieren.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Findet bereits statt.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Durch die Erzeugung von regionalem, nachhaltigem Strom könnten die Stadtwerke neue Kundschaft gewinnen. Eine Kooperation mit der bestehenden Energiegenossenschaft bietet hierfür eine naheliegende Synergie.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Grundsätzlich ist die Forderung nach Ökostrom sehr sinnvoll. Leider zeigen die örtlichen Stadtwerke allerdings keinen verantwortungsvollen Umgang für den Bau eigener PV Anlagen sondern stürzen sich gerne auf Freiflächen, die landwirtschaftlich genutzt wurden bzw. werden und darüber hinaus sogar eine extrem hohe Bodenpunktzahl aufweisen. Insoweit scheint Gewinnmaximierung und nicht verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen im Vordergrund zu stehen.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Ein Grundversorger sichert die Versorgung der Allgemeinheit u.a. mit Strom ab, insbesondere wenn hierzu kein gesonderter Vertrag abgeschlossen wird. Die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruhende Erzeugung hat eine ebenso wichtige Rolle wie die Bezahlbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger. Gerade auch für die Bürger die ggfls. keinen Sondervertrag abschließen können. Der erneuerbare Anteil am Strom steigt auch durch den in Schwerte umgesetzten Ausbau der Erneuerbaren Energien stetig, im Jahr 2024 über 40%. Das begrüße ich sehr und werde mich weiter dafür einsetzen. In Schwerte sind die Stadtwerke Schwerte Grundversorger und bieten jedem die Möglichkeit, frei nach der eigenen Entscheidung auch 100% Ökostrom zu beziehen.
1 Punkt

These 13.0 – Entsiegelung öffentlicher Flächen: Ich unterstütze die Entsiegelung von Flächen, um durch eine entsprechende Begrünung das Stadtklima zu verbessern, Starkregen besser versickern zu lassen und durch Begrünung die Biodiversität zu fördern.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme zu
Hier gilt es zu prüfen an welchen Standorten eine solche Maßnahme möglich und sinnvoll ist.
1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Mein Ziel ist eine Netto-Null-Versiegelung. Neue Versiegelung darf nur erfolgen, wenn gleichzeitig an anderer Stelle entsiegelt oder ökologisch aufgewertet wird.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Gerade aufgrund der aktuellen Erhitzung aber auch wegen der häufiger auftretenden Starkregenereignisse ist Entsiegelung ein wichtiges Thema für Schwerte, das bisher wenig bis keine Beachtung findet.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Wir haben in der Vergangenheit z.B. am Rathaus teilweise Parkplätze zurückgebaut und Bäume angepflanzt. Darüber hinaus wird das gerade erstellte Klimaanpassungskonzept Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen vorschlagen. Eine studentische Arbeit, die gerade auch von Mitarbeitern im Rathaus betreut wird, hat darüber hinaus erste räumliche Vorschläge zur Entsiegelung gemacht. Wichtig ist grundsätzlich, dass die Flächen überwiegend heute nicht grundlos versiegelt sind und dabei die Funktion der Flächen auch nach einer Entsiegelung erhalten bleiben müssen (z.B. Parkplätze mit Rasengittersteinen). Besonders einsetzen werde ich mich in den nächsten Jahren für die Entsiegelung von Schulhofflächen!
1 Punkt

These 14.0 – Frischluftschneisen: Ich bin dafür, dass bei allen zukünftigen Bauvorhaben der Erhalt von Frischluftschneisen und die Vermeidung von Flächenversiegelungen Priorität haben.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: stimme nicht zu
Bereits jetzt werden Bauvorhaben durch die beteiligten Ämter auf ihre Umweltauswirkungen geprüft. Die Bauherren müssen aber auch die Freiheit haben, ihre Pläne zu verwirklichen.
-1 Punkt

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Fläche ist begrenzt, Frischluft unverzichtbar für die Lebensqualität. Deshalb gilt es, beides zu schützen. Ausnahmen von diesem Grundsatz dürfen nur bei zwingendem städtischen Interesse gemacht werden – und müssen durch Entsiegelung an anderer Stelle ausgeglichen werden.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Die Bedeutung von Frischluftschneisen wird in Schwerte leider sträflich ignoriert. Möglicherweise mangelt es den ortsunkundigen Entscheidern auch schlicht und einfach an Ortskenntnis.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: neutral
Der Erhalt von Frischluftschneisen muss bei allen Bauvorhaben geprüft werden. Hierfür soll u.a. eine Planungshinweiskarte dienen, die gerade im Zuge des Klimaanpassungskonzepts erstellt wird. Dennoch halte ich es für richtig, im Rahmen der Planung immer abzuwägen, welcher Belang entsprechenden Vorrang hat. Der auch in Schwerte herrschenden Wohnungsnot begegnen wir nur mit Wohnungsbau, damit das Wohnen auch wieder bezahlbar wird.
0 Punkte

These 15.0 – Informationsangebot: Ich möchte, dass die Stadt mehr Informationsangebote und Workshops zum Thema Klimaschutz in der Kommune anbietet.

Heinz Andreas (CDU) in Schwerte: neutral
Ich freue mich, dass wir viele Gruppen und Vereine haben, die diese Informationen und Veranstalltungen organieseren. Wenn die Stadt dazu beitragen kann, wird sie es tun.
0 Punkte

Ziel Maximilian (GRÜNE) in Schwerte: stimme zu
Gute Entscheidungen setzen gute Information voraus – für Bürger:innen, Unternehmen und die Verwaltung gleichermaßen.
1 Punkt

Mackner Jens (Parteiunabhängig) in Schwerte: stimme zu
Gerade das Thema Information, Niederschläge und barrierefreie Kommunikation und direkte und einfache Erreichbarkeit sind ein Kernanliegen meiner Kndidatur für Schwerte.
1 Punkt

Axourgos Dimitrios (SPD) in Schwerte: stimme zu
Ich stimme zu, bin aber auch der Meinung, dass die Stadt Schwerte bereits eine Vielzahl an Informationsangeboten im Bereich des Klimaschutzes aufweist. Gemeinsam mit der VHS hat mein Klimaschutzbeauftragter viele Informationsveranstaltungen vorbereitet, durchgeführt und begleitet. Der Klimatag in Schwerte, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattgefunden hat, ist ein tolltes Beispiel für die vielfältigen Initiativen und Akteure, die im Schulterschluss mit der Stadt Schwerte einen tollen Tag mit buntem Programm auf die Beine gestellt haben. Darüber hinaus bin ich besonders stolz auf den Klimagarten in Wandhofen, der zukünftig als Bildungs- und Informationsort zum Thema Umwelt- und Klimaschutz dienen wird!
1 Punkt

Gesamtpunktzahl

Diagramm mkit den Gesamtpunkten der Kandidaten. Es ist entnehmbar dass Jens Mackner mit 15 Punkten am klimafreundlichsten ist, gefolgt von Maximilian Ziel (Grüne) mit 14  Punkten, Dimitrios Axourgos (SPD) mit 12 Punkten und Andreas Heinz mit 7 Punkten.